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❈ Kulturelle Kritik am Wirtschaftswachstum

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Kulturelle Kritik am Wirtschaftswachstum Jens Kastner 8 Mai, 2020 - 15:06

Postwachstum bzw. Degrowth ist zum einen eine grundlegende Kritik an der Hegemonie des Wirtschaftswachstums, in der sich auf produktive Art und Weise unterschiedliche Stränge der Wachstums- und Gesellschaftskritik verbinden. Andererseits ist Postwachstum ein Vorschlag – eine Vision oder Utopie – für eine andere Gesellschaft und die systemische Transformation, die diese voraussetzt. Die vielfältigen wachstumskritischen Argumente, die in der Postwachstumsdiskussion eine Rolle spielen, lassen sich analytisch als sieben Stränge der Gesellschafts- und Wachstumskritik unterscheiden: 1. ökologische, 2. sozial-ökonomische, 3. kulturelle Kritik, 4. Kapitalismuskritik, 5. feministische, 6. Industrialismus- sowie 7. Süd-Nord-Kritik. In diesem Artikel stellen wir die kulturelle Kritik dar.[1]Mit diesem Begriff fassen wir verschiedenen Kritiken zusammen, die sich damit auseinandersetzen, wie Menschen als Subjekte durch Wachstumsgesellschaften geformt werden, inwiefern verinnerlichte Steigerungslogiken ein wesentlicher Wachstumstreiber sind, und was es bedeutet, dass Wirtschaftswachstum an „subjektive Grenzen“ stößt, die in den Menschen selbst liegen. Der kulturellen Kritik geht es darum, die den Akteuren häufig unbewussten Mechanismen und Folgen dieser internalisierten Logiken sichtbar zu machen und sie damit als kontingent, also kulturell bestimmt und veränderbar, zu kennzeichnen. Ein zentraler Begriff der kulturellen Kritik ist die „Entfremdung“. Die Formen der kulturellen Kritik beschäftigen sich dabei häufig mit anthropologischen Fragen – also Fragen danach, was es bedeutet, ein Mensch zu sein und welches Menschenbild wir überhaupt anlegen, wenn wir über Gesellschaft sprechen.

Entfremdung als Schlüsselbegriff
Die kulturelle Kritik entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts als romantisches Unbehagen an der „kalten“ und „rationalistischen“ industriellen Welt mit Rückbezug auf Jean-Jacques Rousseau. Auch der junge Karl Marx formulierte 1844 Thesen zur „Entfremdung“ des Menschen durch die kapitalistisch organisierte Arbeit. Die kulturelle Kritik war neben der ökologischen Kritik der prägendste Kritikstrang für die erste Welle der Wachstumskritik in den 1970er und 80er Jahren. Denker wie Ivan Illich, die Gruppe M.A.U.S.S. (Mouvement Anti-Utilitariste dans les Sciences Sociales), Herbert Marcuse, Erich Fromm und insbesondere André Gorz können mit ihren starken Formulierungen von „Entfremdung“ in Arbeit und Konsum als wichtige Vorläufer heutiger Debatten betrachtet werden. Der Bezug auf eine kulturelle Kritik – also die Diagnose, dass die Wachstumsgesellschaft nicht nur ungleiche, sondern auch entfremdete „Selbst- und Weltverhältnisse“ (Rosa 2016) hervorbringe – ist ein konstitutives Element von Postwachstumsdebatten.

Menschen als komplexe Beziehungswesen
Immer mehr haben zu wollen liegt nicht in der „Natur“ des Menschen. Vielmehr sind unbegrenzte Konsumwünsche funktional notwendig für eine immer weiter ansteigende Nachfrage, und damit für das anhaltende Wachstum von Märkten. Die heutigen Konsumgesellschaften des globalen Nordens entstanden nicht aus der „Unersättlichkeit“ von Menschen, sondern wurden insbesondere seit der Nachkriegszeit gezielt politisch gefördert. Die so sozialisierten Menschen in Konsumgesellschaften lassen sich als „Wachstumssubjekte“ mit drei zentralen Merkmalen charakterisieren: (Eversberg/Schmelzer 2017): 1. den zentralen Status eines scheinbar völlig unabhängigen Individuums, 2. die Orientierung auf die Maximierung der eigenen „Weltreichweite“ (Rosa 2016), d.h. darauf, sich durch Reisen, Mediennutzung o.ä. immer größere Teile der Welt verfügbar zu machen, und 3. das Streben nach persönlicher Durchsetzungsfähigkeit, um diese Ziele unter Wettbewerbsbedingungen zu erreichen. In Abgrenzung zu diesem einseitigen Menschenbild und stark inspiriert durch die feministische Kritik am „homo oeconomicus“ beziehen sich Postwachstumsdiskussionen auf das Menschenbild eines komplexen Beziehungswesens mit vielfältigen Interessen, unter denen Eigennutz und das Streben nach materiellem Wohlstand nur eine von vielen Facetten ist.

Steigerungslogik, Beschleunigung und Entfremdung
Der Soziologe Hartmut Rosa weist darauf hin, dass nicht nur die Reduzierung vielfältiger menschlicher Ziele auf materielles Wohlbefinden ein Grundproblem in Wachstumsgesellschaften ist, sondern auch die Einbettung der Subjekte in eine äußere und internalisierte „Steigerungslogik“, die sich in Beschleunigung und Zeitknappheit ausdrückt (Rosa 2012). Die „Verheißung der Beschleunigung“ meint die stetige Vergrößerung der Weltreichweite und Erhöhung der Optionenvielfalt im eigenen Leben. In diesem Sinne ist eine postmaterielle Aktivistin, die von einem Widerstandscamp zum nächsten hetzt und dazwischen noch einige Artikel über Postwachstum verfasst, ebenso dem Beschleunigungsdiktat der Wachstumsgesellschaft verfallen, wie ein Arbeiter, der sich in verschiedenen Mini-Jobs aufreibt, um sich ein Auto leisten zu können. Diese Zwänge wirken laut Rosa auch dann, wenn sich das Individuum selbst gar keine Beschleunigung wünscht. Denn in einer Wachstumsgesellschaft bedeutet Stillstand automatisch Rückschritt, und Steigerung ist zur Erhaltung des Status Quo notwendig. Die Steigerungslogik lässt sich also kaum dadurch überwinden, dass Menschen sich ihrer individuell bewusst werden und daraufhin ihr Leben verändern. Es braucht strukturelle und kollektive Veränderungen.
Der Begriff der Entfremdung als Beschreibung des Unbehagens von Menschen in Wachstumsgesellschaften enthält weitere Nuancen neben der Entfremdung durch fremdbestimmte Arbeitsverhältnisse. Entfremdung meint ein „Verstummen“ von Selbst- und Weltbeziehungen, das sich im Extremfall in Depressionen oder Burn-Out äußern kann (Rosa 2016: 310ff.). Sie kann in und durch Arbeit, Konsum oder auch im Verhältnis zum eigenen Körper auftreten, wie etwa bei einer Essstörung.
Die Kritische Theorie hat den Begriff der Entfremdung ausgeweitet auf den Bereich des Konsums und industriell vorgefertigte Konsum- und Kulturerlebnisse (Horkheimer/Adorno 2006). Typisch für Gesellschaften, die einer Steigerungslogik unterworfen sind, ist demnach der Widerspruch zwischen exponentiell zunehmender Optionenvielfalt (beispielsweise die Möglichkeit, immer mehr Konsumgüter und Dienstleistungen zu erwerben, per Smartphone die Reichweite der eigenen sozialen Interaktionen auf den gesamten Globus zu erweitern) und den realen, vor allem zeitlich, aber auch körperlich begrenzten Möglichkeiten, diese auch zu nutzen. Das führt dazu, dass Konsumgüter nicht primär zum Gebrauch gekauft werden, sondern das Ereignis des „shopping“ und die Verheißung ihrer Nutzung in den Vordergrund rücken – ein Paar Federballschläger verheißt gemeinsame Federballnachmittage, für die im Alltag aber kaum Zeit ist (Paech 2012, Rosa 2016). Diese Art des absurden, kompensatorischen Konsumverhaltens steht im Mittelpunkt aktueller wachstumskritischer Konsumkritik, die sich damit von der paternalistisch-bürgerlichen Konsumkritik der Nachkriegszeit unterscheidet, welche in klassistischer Weise die „Vermassung“ von Konsum beklagt hatte.

Subjektive Grenzen des Wachstums
Durch Wachstums-, Arbeits- und Konsumzwänge kommen, so Barbara Muraca, „schließlich auch die Individuen selbst an ihre Grenzen, weil die Anfragen an sie, die Beschleunigung und der Leistungsdruck immer weiter zunehmen“ (Muraca 2015: 103). Ivan Illich schrieb dazu in den 1970er Jahren, dass eine Gesellschaft, die nur auf Produktivitätssteigerung und die Schaffung von immer neuen Bedürfnissen ausgerichtet ist, notwendigerweise immer „dem Mangel anheimfallen“ werde, da diese stets neu geschaffenen Bedürfnisse nie befriedigt werden können (Illich 1998: 33). Der Soziologe Dennis Eversberg (2014) spricht von den „subjektiven Grenzen des Wachstums“. Diese lägen weniger in der menschlichen Physis (abgesehen von der Tatsache, dass nach bestimmten Zeiten von Nahrungsmittel- oder Schlafentzug unweigerlich der Tod eintritt), sondern im Widerstand, den Menschen den Zumutungen der Intensivierung ihrer „Vernutzung“ in der immer weiter beschleunigten Arbeitswelt entgegenbringen. Dieser Widerstand sei bereits in den „Sozialcharakteren“ selbst angelegt, die verschiedene „Wachstumsregimes“ (wie der Fordismus oder der flexible Kapitalismus) jeweils hervorbringen: „Als Subjektivierungsweise [...] bringt jedes Wachstumsregime also Subjekte hervor, deren innere Verfasstheit über es selbst hinausweist“ (Eversberg 2014: 528). Das heißt beispielsweise: Wenn eine IT-Entwicklerin – ganz im Einklang mit den Selbstbildern und Versprechen ihrer Branche – den Anspruch hat, sich im Beruf selbst zu verwirklichen, wird sie auf die wiederholte Erfahrung, dass der wettbewerbsbedingte Zwang zu immer schnellerem, erzwungen „kreativem“ Arbeiten unter steigendem Druck, dem sie in derselben Branche real ausgesetzt ist, ihre Selbstverwirklichung real immer weiter einschränkt, früher oder später mit Burnout oder Ausstieg und Gründung eines eigenen IT-Kollektivs reagieren. Das verlegt die Bloch‘sche These vom utopischen Überschuss in die Subjekte hinein und eröffnet Anknüpfungspunkte für kollektiven Widerstand.

Das Postwachstumssubjekt
Für Postwachstumsvisionen ergibt sich aus der kulturellen Kritik die Frage, wie andere Subjektivierungsformen aussehen könnten, die Wachstum und Steigerung überwinden. Eine Möglichkeit ist ein „relationales Selbst“ – ein Subjekt, das um asymmetrische Beziehungen weiß und sich nicht als autonom, sondern als grundsätzlich verbunden mit anderen Lebewesen versteht (Eversberg/Schmelzer 2017). Eine Konsequenz hieraus ist die Suche nach Konvivialität, also nach Formen der gesellschaftlichen Organisierung, die gegenseitige Abhängigkeiten, das Aushandeln von zwischenmenschlichen Beziehungen und gutes Zusammenleben ermöglichen (Adloff 2018).


Dieser Text erscheint in Bildpunkt. Zeitschrift der IG Bildende Kunst (Wien), Nr. 53, Frühling 2020, "Wachstumsprobleme (degrowth)".


Matthias Schmelzer ist Wirtschaftshistoriker. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Jena und arbeitet für das Konzeptwerk Neue Ökonomie.

Andrea Vetter ist Kulturanthropologin. Sie gründete das Kulturzentrum Haus des Wandels in Ostbrandenburg, hält Vorträge zu Degrowth und schreibt für die Zeitschrift Oya und das Konzeptwerk Neue Ökonomie.



Literatur
Adloff, Frank (2018): Politik der Gabe: Für ein anderes Zusammenleben, Hamburg: Nautilus.

Eversberg, Dennis/Schmelzer, Matthias (2017): Mehr als Weniger: Erste Überlegungen zur Frage nach dem Postwachstumssubjekt, in: psychosozial 40/2, S. 83–100.

Eversberg, Dennis (2014): Die Erzeugung kapitalistischer Realitätsprobleme: Wachstumsregimes und ihre subjektiven Grenzen, in: WSI Mitteilungen 7, S. 528–35.

Habermann, Friederike (2008): Der homo oeconomicus und das Andere: Hegemonie, Identität und Emanzipation, Baden-Baden: Nomos.

Horkheimer, Max/Adorno, Theodor W. (2006): Dialektik der Aufklärung: philosophische Fragmente, Frankfurt a.M.: Fischer.

Illich, Ivan. 1998. Selbstbegrenzung. Eine politische Kritik der Technik. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag.

Muraca, Barbara (2014): Gut leben: Eine Gesellschaft jenseits des Wachstums, Berlin: Wagenbach.

Paech, Niko (2012): Befreiung vom Überfluss: auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, München: oekom.

Rosa, Hartmut (2016): Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung, Berlin: Suhrkamp.

Rosa, Hartmut (2012): Weltbeziehungen im Zeitalter der Beschleunigung: Umrisse einer neuen Gesellschaftskritik, Berlin: Suhrkamp.

Welzer, Harald (2011): Mentale Infrastrukturen: Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam, Berlin: Heinrich Böll Stiftung.


 

 

[1]Dieser Artikel ist eine gekürzte Fassung des Kapitels „Kulturelle Kritik“ aus Matthias Schmelzer/Andrea Vetter: Postwachstum/Degrowth zur Einführung. Hamburg: Junius 2019.

German
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