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OECD Studie: Deutschland vernachlässigt arme Rentner

Von thE_iNviNciblE vom

<p style="font-size: 13px;">Eine neue OECD-Studie warnt vor der zunehmenden Altersarmut in Deutschland: Geringverdiener werden k&uuml;nftig prozentual so wenig Rente beziehen wie in kaum einem anderen Industriestaat. Die Zahlen zeigen, wie wichtig das umstrittene Thema Rente bei den Koalitionsverhandlungen ist.</p> <p style="font-size: 13px;">[...]</p> <p style="font-size: 13px;">Wer in Deutschland 2012 zu arbeiten beginnt und sein Leben lang Rentenbeitr&auml;ge zahlt, kann laut OECD sp&auml;ter 42 Prozent seines durchschnittlichen Bruttoeinkommens erwarten. Das ist nicht einmal halb so viel wie beim Spitzenreiter Niederlande, der auf eine Ersatzrate von stolzen 89 Prozent kommt. Es ist aber immer noch deutlich mehr als in Mexiko oder Gro&szlig;britannien, wo Durchschnittverdiener nur knapp ein Drittel ihres fr&uuml;heren Einkommens erhalten.</p> <p style="font-size: 13px;">Deutlich schlechter sieht der Vergleich jedoch bei Geringverdienern aus, die nur &uuml;ber die H&auml;lfte des durchschnittlichen Einkommens verf&uuml;gen. Sie erhalten laut Studie in den meisten OECD-L&auml;ndern deutlich h&ouml;here Ersatzraten als Durchschnittsverdiener und werden somit vor Altersarmut gesch&uuml;tzt. In D&auml;nemark bekommen Niedrigverdiener 121 Prozent ihres fr&uuml;heren Einkommens, in Israel sind es 104 Prozent.</p> <p style="font-size: 13px;">Ganz anders in Deutschland: Hier erhalten Geringverdiener genauso wie der Durchschnitt nur 42 Prozent ihres Einkommens. Damit landet Deutschland noch hinter Polen (49 Prozent) auf dem letzten Platz. &Auml;hnlich schlecht schneiden deutsche Geringverdiener in Bezug aufs Nettogehalt ab. Eine Ersatzrate von 55 Prozent reicht nur f&uuml;r den vorletzten Platz vor Japan (54 Prozent).</p>